der SKV-YAMATO-Weihnachtskalender: 18. Türchen

Euer 18. Türchen soll euch etwas über die Bezeichnung YAMATO erzählen. Also zunächst bedeutet YAMATO vom Japanischen ins Deutsche übersetzt “großer Frieden” bzw. “große Harmonie”. Den Namen trägt eine gesamte Epoche, die sogenannte Yamato-Zeit vom Jahre 250 bis ins 8. Jahrhundert, sowie im 7. und 8. Jahrhundert auch eine japanische Provinz, Yamato no kuni – Land der großen Harmonie. 

Namensgeber für unseren Verein war aber bei der Suche unserer etwas militärisch angehauchten “Gründungsväter” eher  das gleichnamige japanische Schlachtschiff, welches 1941 seine Jungfernfahrt hatte und bis zur Versenkung 1945 seinen Dienst im 2. Weltkrieg leistete. In unserem Vereinsbüro stand auch immer ein Modell des Kriegsschiffes, ist aber seit einigen Jahren verschollen.

Bis morgen!

Quelle: Wikipedia und laut dortigen Angaben zur Vervielfältigung freigegeben
https://de.wikipedia.org/wiki/Yamato-Zeit#/media/Datei:Yamato_en.png

Quelle: Wikipedia, Bild laut dortigem Hinweis “gemeinfrei”
Die Yamato auf Probefahrt in der Sukumo Bay im Oktober 1941

der SKV-YAMATO-Weihnachtskalender: 17. Türchen

Hinter dem 17. Türchen könnt ihr eine Wettkampfdarbietung des deutschen Frauen-WM-KATA-Teams aus dem Jahre 2014 sehen. Es wird die KATA GANKAKU (auch GANGAKU, im Ursprung CHINTO) gezeigt und anschließend die BUNKAI (Anwendung) der KATA. Die Damen (Jasmin Bleul, Sophie Wachter und Christine Heinrich) setzten sich hier im Finale gegen die Japanerinnen durch, welche die KATA KURURUNFA zeigten. Die Weltmeisterschaft fand damals übrigens in Bremen statt, wo unter den Zuschauern auch einige Sportfreunde vom KV Bushido Rostock vor Ort waren.

Beachtet, dass diese Form der BUNKAI für den Wettkampf zugeschnitten ist und nicht viel mit unserem KIDO-RYU (Weg der Energie), beispielsweise mit den zur Prüfungen trainierten Anwendungen, gemeinsam hat. Es geht um eine gute Show, auch wenn man aufpassen sollte, dass es keine “Theatervorführung” wird. Denn dies ist laut Wettkampfreglement (siehe Erklärungen zu Artikel 5 WKF-Regeln) verboten.

Bis morgen!

Quelle: YouTube-Auftritt der World Karate Federation (WKF)

der SKV-YAMATO-Weihnachtskalender: 16. Türchen

Das 16. Türchen und damit schon 2/3 auf dem Weg zum Heiligabend greift nochmal den “200-Tage-Trailer” für Thiessow 2021 auf. Ich war dort bemüht, viele japanische Traditionen anzureißen und sie quasi als mögliche Vorschläge für unser kommendes Abenteuer zu unterbreiten:

  1. SADO (der Teeweg, japanische Tee-Zeremonie)
  2. Schattentheater, BUNRAKU (Puppentheater)
  3. KINTSUGI (japanische Goldreparatur von Keramikscherben)
  4. KARATE-DO (Weg der leeren Hand)
  5. JUDO (der sanfte Weg)
  6. KOBUDO (Waffenkampf, übrigens im Trailer Sensei Julian Mead)
  7. BAJUTSU (die Kunst des Reitens)
  8. YABUSAME (Kunst des Bogenschießens zu Pferd)
  9. SHODO (der Weg des Schreibens, Kalligrafie, Schreiben von KANJI)
  10. SUSHI (kaltes Reisgericht, meist mit rohem Fisch)
  11. KENDO (der Weg des Schwertes, Schwertkampf)
  12. ORIGAMI (die Kunst des Faltens)
  13. SUMO (japanischer Ringkampf)
  14. KYUDO (Kunst des Bogenschießens)
  15. NINJUTSU (Kampfkunst der Ninjas, Oberbegriff für viele Teilkünste)
  16. KABUKI (japanisches Theater)
  17. NIHON BUYO (japanischer Tempeltanz)
  18. KARE-SAN-SUI (japanischer Garten, Zen-Garten)
  19. KANJUJI (Bau von Steinlaternen)
  20. BONSAI (japanische Gartenkunst, Landschaft in der Schale)

Alles wiedergefunden? Kennt ihr noch weitere Künste und Traditionen? Was davon wollt ihr gerne in Thiessow mal ausprobieren?

Bis morgen!

Bildquelle: www.durangoherald.com, Toru Hanai/Associated Press

der SKV-YAMATO-Weihnachtskalender: 15. Türchen

Ihr habt das 15. Türchen geöffnet und es erwartet euch erneut ein Rätsel. Ihr kennt vielleicht das japanische Zahlenrätsel SUDOKU. Eine ähnliche Knobelei ist HIDOKU, wovon ihr hier eine einfache und eine mittelschwere Aufgabe findet. 7 weitere HIDOKU könnt ihr hier bei Rätseldino finden!

Tragt in die leeren Felder die noch fehlenden Zahlen von 1 bis 16 bzw. beim Rätsel Nr. 3 von 1 bis 25 so ein, dass sich eine geschlossene Zahlenschlange ergibt. Aufeinander folgende Zahlen müssen sich horizontal, vertikal oder diagonal berühren. Das Zahlenrätsel ist vollständig gelöst, wenn ihr am Ende eine geschlossene Zahlenkette einzeichnen konntet. Zuvor noch ein gut veranschaulichtes Beispiel.

Bis morgen!

Quelle: raetseldino.de Inhaber Thomas von Stetten
Quelle: raetseldino.de Inhaber Thomas von Stetten

der SKV-YAMATO-Weihnachtskalender: 14. Türchen

Und hier kommt das 14. Türchen! Es erinnert daran, dass KARATE bei den Olympischen Spielen in Tokio erstmals als Disziplin dabeisein darf. Hier seht ihr einen Trailer, der aus meiner Sicht auch eine schöne Werbung für unseren Sport darstellt. Alle Wettkampfdisziplinen – KATA, KUMITE, KATA-TEAM – werden elegant in Szene gesetzt. Der Spot war natürlich für 2020 gedreht worden, aber wie wir wissen, wurden die Spiele auf 2021 verschoben.

Die beiden Hauptprotagonisten in dem Trailer sind Rika Usami und Rafael Aghayev, von denen auf YouTube so einige spektakuläre Videos bereitgehalten werden. Durchaus sehenswert…!

Bis morgen!

Quelle: YouTube – User KarateVias, truekarate2020

der SKV-YAMATO-Weihnachtskalender: 13. Türchen

Hinter dem 13. Türchen finden sich eine Fachfrage “Warum haben wir eigentlich einen Tiger im Vereinslogo?” und auch sogleich die Antwort: 

Richtig, das hängt mit dem Karate-Stil “SHOTOKAN” zusammen. Genauer gesagt nennt man es “Tora no maki – Die Tigerrolle”. Der Tiger stammt aus der Feder des japanischen Künstlers Hoan Kosugi (1881-1964). Seine Signatur kann man in den meisten Darstellungen ganz klein oben rechts erkennen. Kosugi war ein enger Freund und Schüler von Meister Gichin Funakoshi (Quellen: Wikipedia; Homepage der Karateabteilung des TuS Dahlbruch).

Jede Stilrichtung hat seine eigenen Logos mit verschiedensten Zeichen, Formen, Tieren/Pflanzen uvm., wie ihr auf der unteren Grafik erkennen könnt. Die Logos finden sich auch in abgewandelten Formen wieder, für GOJU-RYU (RYU = Schule) gibt es auch noch eine komplett andere bildliche Darstellung. Manchmal sind noch Kanji (japanische Schriftzeichen) beigefügt. Sehr oft trifft man jedenfalls einen roten Kreis an. Warum eigentlich? Schickt die “Antwort zum 13. Türchen” an euren Trainer. 

Bis morgen!

Quelle: Facebookauftritt der Kampfsportschule Mudo das Artes marciais

der SKV-YAMATO-Weihnachtskalender: 12. Türchen

Das 12. Türchen (12 = juni, man spricht also zehn-zwei) soll uns zeigen, dass wir im Training nicht nur irgendwelche erfundenen Fachbegriffe um uns werfen, sondern tatsächlich ein wenig japanisch sprechen. Das würde man in Japan auch recht gut verstehen. Ich habe im Web mal ein wenig “Reise-Japanisch” herausgesucht und siehe da, mindestens 12 – wenn nicht sogar 15 – dieser Wörter dürftet ihr schon längst kennen/können. Einen Teil der unten abgebildeten Tabelle sollten sich insbesondere die Thiessow-Fahrer schon mal merken… 😉

Wer kennt noch weitere für eine Reise nützliche Beispiele aus dem Training? Mir fällt noch Los! Halt! Pause! ein… Übrigens kann euch euer Trainer Steffen dazu bestens weiterhelfen, denn er war im Rahmen des Deutsch-Japanischen Austauschprogramms schon für 2 Wochen in Japan!

Matane Kodomodachi!

Quelle: wanderweib.de by Tessa-Karina Inoue/Tews “Nützliche Japanisch-Phrasen & Wörter”

der SKV-YAMATO-Weihnachtskalender: 11. Türchen

Hinter dem 11. Türchen findet sich wieder eine kleine Sache zum Mitmachen. In den Kids-Camps schnuppern wir bekanntlich in verschiedene asiatische Kampfkünste und Kampfsportarten rein. In den letzten 4 Jahren waren dabei:

  • KARATE DO (der Weg der leeren Hand)
  • KOBUDO (Waffenkampf, speziell BO-JUTSU mit dem Langstock)
  • KENDO (Schwertkampf, der Weg des Schwertes)
  • JUDO (der sanfte Weg)
  • AIKIDO (der Weg der Harmonie im Zusammenspiel mit Energie)
  • JIU-JITSU (die sanfte Technik)
  • SUMO (japanische Form des Ringkampfs)
  • TAMESHIWARI (Bruchtest)

Man könnte allein das KARATE noch in viele Stile unterteilen. Aber es gibt noch zahlreiche andere Kampfkünste. Habt ihr schon mal etwas von KRABI KRABONG aus Thailand gehört? Oder von VIET VO DAO aus Vietnam? Sucht und schaut im Internet und schreibt in den nächsten Tagen an eure Trainer per Email oder WhatsApp 5-10 weitere Künste, die ihr gefunden habt. Gern können wir auch alsbald über Unterschiede oder Besonderheiten reden. Oder macht gleich Vorschläge für das nächste Kids-Camp (voraussichtlich im Juni 2021)!

Zum eher akrobatischen VIET VO DAO füge ich hier ein cooles – nicht so ernst gemeintes – Video an. Bis morgen!

Quelle: YouTube von User “Star Fight”

der SKV-YAMATO-Weihnachtskalender: 10. Türchen

Hinter Türchen Nr. 10 verbirgt sich etwas Geschichte über den Sport, den wir heute als KARATE bezeichnen. Gaaaanz kurz zusammengefasst und zu einem späten Zeitpunkt eingesetzt lässt sich Folgendes schreiben:

Die Geschichte des Karate ist eng verbunden mit der Geschichte Okinawas. Okinawa ist eine seit 1875 offiziell zu Japan gehörende Insel, die zwischen Japan und dem chinesischen Festland liegt. Zwischen Japan und China war diese Insel ein strategisch wichtiger Punkt. So kam es, dass zu verschiedenen Zeiten die Insel unter chinesischen oder japanischen Einflüssen stand. Daher entwickelte sich auf Okinawa eine Kampfkunst, die eigene Selbstverteidigungserfahrungen und Erfahrungen der japanischen Samurai sowie des chinesischen Boxens enthielt. In den letzten drei Jahrhunderten behielten die Japaner die Oberhand auf Okinawa. Der Besitz von Waffen war auf der Insel streng verboten. Die dort lebenden Menschen wollten sich aber gegen Übergriffe der jeweiligen Besatzer schützen. So entstanden Karate und Kobudo. Genannt wurden die neuen Kampfkünste zunächst Okinawa-te (Okinawa-Hände). Einige Meister des Okinawa-te bereisten China, um Erfahrungen für ihre Kampfkunst zu sammeln. Kehrten sie zurück, so gaben sie ihr Wissen im Kreise ihrer Familien weiter.

Gichin Funakoshi begründete das Shotokan Karate, wie es später genannt wurde. Es beinhaltet sämtliche ihm damals bekannten grossen Stile des Ch`uan-fa (auch Kung Fu oder Kempo genannt), was man noch heute an den Verschiedenheiten der überlieferten Meisterkatas erkennt. Meister Itosu entwickelte aus diesen Meisterkatas Schülerkatas (Pinan) zum besseren Erlernen der Künste. Gichin Funakoshi benannte sie dann in „Heian“ um. Okinawa hatte viele Meister des Okinawa-te. Alle hatten dabei ihre eigenen Vorstellungen und Erfahrungen. Als sie den Erfolg Funakoshis erkannten, folgten ihm einige nach Japan. So entstanden weitere große andere Stilrichtungen, wie Gojo Ryu, Shito Ryu, Wado Ryu usw. (Quelle: Wikipedia, Kampfsportschule Aarau)

Quelle: wikibook; Urheberrecht laut wikibook “gemeinfrei”
Landkarte von Ryukyu-Inseln und Okinawa, zusammengestellt aus der Public-Domain-Karte von demis.nl.

der SKV-YAMATO-Weihnachtskalender: 9. Türchen

Hinter dem 9. Türchen steckt eine Mit-Mach-Aufgabe. Ihr kennt doch alle sicherlich die grafischen Darstellungen von KATAs, ob nun aus Büchern oder aus dem Internet, vielleicht auch von den Ausarbeitungen zu den DAN-Prüfungen eurer Trainer. Manchmal findet man die Verwendung von Strichmännchen, manchmal Fotos. Der Rostocker Trainer Martino Fromm hat auf seiner Homepage auch ganz viele KATAs so veröffentlicht und dabei Fotos von sich verwendet, wie ihr hier unten in dem Bild sehen könnt.

Nun zur Aufgabe: Bittet eure Eltern, euch bei der KATA HEIAN NIDAN (ihr könnt aber auch HEIAN SHODAN oder TAIKYOKU SHODAN nehmen) immer nach jeder Technik zu fotografieren, so wie es auch Martino gemacht hat (siehe unten). Der Fotograf bleibt dabei immer auf derselben Stelle stehen wie ein Hauptkampfrichter. Martino hat noch zusätzlich Fotos von der Seite gemacht, aber das ist nicht unbedingt notwendig. Schön wäre aber natürlich im Karate-Anzug sowie vor einem gleichfarbigen Hintergrund. Schickt diese Fotos oder auch nur einige davon dann bis zum 18.12.2020 per Email oder WhatsApp an eure Trainer oder direkt an mich kontakt@ra-kleinert.de

Wozu das Ganze? Ich sag nur “Fotomontage”… 😉

Bis morgen! PS: Habt ihr schon das Rätsel vom 3. Kalendertürchen gelöst? Bis Sonntag ist noch Zeit…

(C) Bild-Urheberrecht bei Martino Fromm, Quelle: www.martinofromm.de