Ich (Axel) wollte euch kurz von den Deutschen Meisterschaften 2025 in Verden berichten und könnte eigentlich hier gleich wieder aufhören, denn es war – wie sagt man so schön? – „unbeschreiblich“. Man muss es einfach mal live erleben!
Neben der Masterklasse (Ü30/Ü35/Ü45/Ü55/Ü65) ermittelten tagsdarauf auch die U21-jährigen ihre Meister:innen in den Disziplinen KATA, KATA-Team, KUMITE und KUMITE-Team. Alle Kategorien waren namhaft und prominent besetzt, viele Nationalkader waren angereist. Als Zuschauer wusste man oft nicht, welche der fünf TATAMI man denn nun fokussieren sollte. Und auch in den Reihen der Gäste und Offiziellen fanden sich bekannte Gesichter wie die Bundestrainer Noah Bitsch und Efthimios Karamitsos oder auch Ilja Smorguner. Insbesondere bei KATA der Damen U21 waren mit Shirley Jay, Jessica Vlai, Annika Jürgensmann, Julie Stevens, Clara Ewald, Jessica Födisch, Annika Faul sowie weitere 18 Spezialistinnen alles am Start, was Deutschland im Bereich KATA im globalen Zirkus künftig wieder mitreden lassen dürfte. Annika, Julie und Clara starteten zudem als KATA-Team mit spektakulärer BUNKAI. Bei den KATA-Herren lag der Focus auf Andrew Lück (ihr erinnert euch vielleicht an den TV-Spot beim Eintrag zum Iwamoto-Lehrgang) und Jonas Abu Wahib. Beide sowie Andrews Bruder Aidan und Morris Tellocke traten zusätzlich noch in einem „Auskämpfen“ um das WM-Ticket an, was Letztgenannter nach drei Runden eindrucksvoll (9er Wertungen) für sich entschied.
Beim KUMITE fallen natürlich immer Florian Haas oder Roman Raiswich auf. Beide hatten bereits am Samstag Abend ihre Auftritte bei der KUMITE-Bundesliga. Um den Titel marschierten bei den Männern die Hessen Lions, Birtat MTV Ludwigsburg, 1. CKKS Traunreut und Liltec RKV 1 (Sieger), sowie bei den Frauen Adidas Team Bayern (Sieger), Chikai Wettringen, Punok Sen5 und Arawaza IPA Berlin jeweils zu ihren Einlauf-Musiken ein. Gänsehaut! Auch auf den von Fans gefüllten Rängen wurde es nun lautstark bei den Kämpfen 5 vs. 5 bzw. bei den Frauen 3 vs. 3. Mir bleibt an dieser Stelle nur: Schaut euch im Netz um und vielleicht habt ihr ja das Glück, zumindest via Monitor noch einige Eindrücke von diesen spannungsgeladenen Fights zu genießen.
Ich selbst startete für den Verein Hochschulsport Uni Rostock und die Karate-Union M-V in der Kategorie KATA Ü45. Meine KATA Kyan no Chinto gelang so gut, wie ich es derzeit kann, und war mit guten 21,8 Punkten siegreich gegen einen Starter aus Sachsen und dessen Gojushiho Sho. Damit waren bereits alle meine Erwartungen übertroffen. In Runde 2 erhielt ich für meine KATA Shisochin nochmals gute 7er Wertungen, aber es reichte gegen den Dortmunder Hossain Hossaini nicht (-0,6). Meine Konkurrenz gewann Dennis Krämer (USC Duisburg), amtierender World-Games-Sieger (2025 in Taipeh) und Europameister 2023 vor Boris Mahn (JKK Nippon Berlin). Für weitere Ergebnisse verweise ich euch auf Sportdata. Ich nehme vieles mit, vor allem Motivation, aber auch interessante Begegnungen und einen unschätzbaren Erfahrungsaustausch. OSS!
… standen am Ende zu Buche und damit Platz 2 von 15 im Medaillenspiegel des Traditionswettkampfes an der Budoakademie Berlin!
Vom Edelmetall angezogen reisten ihrer neun in ferne Lande… – nein, es handelt sich hierbei nicht um eine Geschichte von J. R. R. Tolkien und die schwarzen Nazguls auf der Jagd nach dem einen Ring. Es waren neun schwarz-rot-gekleidete Yamatos, die in der Bundeshauptstadt zum 7. Verbandsoffenen Berliner KATA-Cup aufschlugen.
Der Wettkampf ist an das Reglement der WUKF angelehnt. Alle treten je Kategorie mit zwei KATA an, die nach den üblichen Kriterien vergebenen Punkte werden sodann zusammengerechnet. Den Auftakt übernahm Joyce und schnupperte zum allerersten Male Wettkampfluft. Gegen die schon erfahrene Johanna Böger vom SC KARATE Bestensee hatte sie keine Chance, aber alle anderen mit zum Teil zwei Graduierungen höher ausgestattet ließ sie hinter sich. Herzlichen Glückwunsch Joyce! Emil, angespornt von seinem Auftritt in Eckernförde, wo er das Podest noch knapp verpasste, räumte schon mit der Ansage seiner KATA jedwede Zweifel ab, wer hier heute siegen will. Mit einer deutlichen Steigerung zum Sprottenwettkampf belohnte sich Emil schließlich selbst und erklomm den obersten Podestplatz. Super Emil! Weiter so! Bei Helene entschloss sich der Vorstand, sie für ihre sowie die nächsthöhere Altersklasse anzumelden. Mit ihren jeweils sehr sauber vorgetragenen HEIAN-SANDAN und HEIAN-YONDAN, was auch schon die erste geflissentliche Video-Sichtung und -Auswertung ergab, gewann sie beide Kategorien verdient! Ganz stark, Helene! Der internationale BANZAI-Cup (25 Nationen, 1.200 Nennungen, 2 Tage, 8 TATAMI) in 2 Wochen kann kommen! Mia und Ella hatten es in der Oberstufe wieder sehr schwer. Da warten regelmäßig sehr erfahrene Athletinnen, z. B. die Landesmeisterin von Berlin und spätere Siegerin Nina Krech von Dokan Berlin, die auch kürzlich bei den Deutschen Meisterschaften der Schüler antrat. Funfact: Nina hat nach einer Teilnahme bei unserem Adventsturnier/Rügen-Cup am 29.11.2025 angefragt. Für Ella reichte es dennoch zu Bronze und für Mia wurde es Platz 5. Gut gemacht! Dranbleiben und für den BANZAI-Cup noch nachjustieren! Dennis wurde erst vor Ort klar, dass er gemäß Ausschreibung noch zur Unterstufe gehört und auch nur deren KATA präsentieren darf. So musste er sich noch fix umstellen. Seine HEIAN-YONDAN und HEIAN-GODAN waren sodann gut genug, um die Konkurrenz auf die Plätze zu verweisen – Herzlichen Glückwunsch zu Gold, Dennis! Auch unser „Gast-Einkauf“ Michelle Berg von Bushido Rostock, die in den Ferien zusammen mit Axel trainierte und sich für einen Start in Berlin motivieren ließ, war mit präziser Performance (KATA BASSAI-DAI und JION) und gutem KIME (Kraftkonzentration am Ende der Technik) trotz sehr starkem Starterfeld erfolgreich. Wir gratulieren zum 1. Platz! Martina und Axel komplettierten mit ihren 1. Plätzen den erfolgreichen Auftritt des SKV Yamato. Danke an die Budoakademie Berlin und Chefin Marion Hornung sowie ihr Kampfrichter-Team für den toll organisierten Wettkampf und die sehr freundschaftliche Atmosphäre.
Wir gratulieren auch den weiteren sehr erfolgreichen MV-Starter:innen Stella Albrecht (SV Eintracht Zinnowitz), Zoé-Chayenne Kühn (Takeda Neubrandenburg), Jana und Katharina Lichtwardt sowie Erik Lemke (alle TSV Rostock Süd).
Anschließend trafen wir uns noch auf der benachbarten Sportanlage zum gemeinsamen Grillen, was Emils Eltern und seine zufällig vor Ort wohnenden Großeltern organisiert hatten. Dafür herzlichen Dank! Da gab es natürlich noch Vieles zu erzählen, auszuwerten und vor allem zu schwärmen und zu feiern. Ein tolles Teambuilding! Danke auch an die Coaches Lars Poguntke, Lea Krampitz und Mario Willoweit sowie an Laura Kreideweiß und Damian Hagemann für den „Personentransport“.
Auch dieses Jahr wieder sind Yamato-Laufenthusiasten unterschiedlichen Alters beim Klausdorfer Kranichlauf gestartet.
Neben Platzierungen unter den Top 5 (unsere Jüngsten Fiete Mrosk und Kjell Saldsieder konnten sich Platz 3 und 4 beim Landknripselauf sichern) gab es wieder starken Support aus den eigenen Reihen für die Läufer auf den längeren Strecken.
Ab dem 8. September beginnt bei SKV Yamato wieder unser regulärer Trainingsbetrieb für das Schuljahr 2025/26. Die Trainingszeiten und -orte haben sich nicht geändert.
Für unsere jüngsten Karateka gibt es besonders gute Nachrichten: In der Kindergruppe I in Bergen nehmen wir ab sofort wieder neue Mitglieder auf. Alle Kinder ab 7 Jahren (mit Einschulung in die erste Klasse) sind herzlich eingeladen, erste Erfahrungen im Karate zu sammeln, Selbstvertrauen zu stärken und Spaß in der Gemeinschaft zu haben.
Wir haben uns für das kommende Halbjahr viel vorgenommen. Neben dem regulären Trainingsbetrieb stehen zahlreiche Wettkämpf auf der Agenda. Außerdem gilt es, unsere Karateka auf die Gürtelprüfungen beim Lehrgang im November in Rostock vorzubereiten. Unser Trainerteam begleitet euch dabei und sorgt für abwechslungsreiche und gut strukturierte Trainingsstunden.
Wir wünschen allen Karateka einen erfolgreichen Start in die neue Trainings- und Wettkampfsaison. (Bildquelle: KI-generiert mit Microsoft Copilot)
Alle Teilnehmenden hatten eine spannende Zeit in Thiessow und waren mit Begeisterung dabei, durch viele Aufgaben und Unternehmungen in den glorreichen Bund der HANSE aufzusteigen. Auch eine Begegnung mit Klaus Störtebeker und Gödeke Michels gehörten zu dieser abenteuerlichen Zeitreise in das Ende des 14. Jahrhunderts. Wir wünschen euch weiterhin schöne Ferien!
… am selben Ort, aber in einer anderen Zeit! Vieles wird sich ab Samstag um den glorreichen Bund der HANSE drehen und die Thiessoweraner wollen nun Hansestädter werden. Spannende Aufgaben und eine Menge Action warten auf die insgesamt 65 Ferienkinder und Betreuenden im Sommerferien-Camp Thiessow.
Das letzte Training vor den Sommerferien findet am Mittwoch, den 23. Juli 2025 statt. In der Zeit vom 26. Juli bis zum 7. September sind die Sporthallen auf Grund der Sommerferien geschlossen, so dass der reguläre Trainingsbetrieb in diesem Zeitraum nicht möglich ist.
Wir führen die folgenden Veranstaltungen in den Ferien durch:
In der ersten Ferienwoche, vom 26. Juli bis 3. August 2025, findet unser Sommercamp in Thiessow statt. Für das Camp haben sich 65 Teilnehmer angemeldet. Unser Sommercamp ist damit vollständig ausgebucht.
Am 13. September findet in Klausdorf der 13. Kranichlauf statt. Die Anmeldefriste endet am 31. August 2025, also in den Ferien. Unser Verein übernimmt die Meldegebühren, wenn ihr in SKV Yamato-Sachen (Jacke bzw. T-Shirt) teilnehmt. Die Anmeldung erfolgt über Lars-Martin Poguntke aus dem Dojo Prohn. Die Anmeldung bei Lars kann ganz einfach über WhatsApp erfolgen.
Damit ihr auch während der trainingsfreien Zeit nicht ganz auf Karate verzichten müsst, möchten wir auf unsere Fernschule unter www.moodle.skv-yamato.de hinweisen. Dort findet ihr Text- und Videomaterial für die Prüfungsinhalte Kihon, Kata und Kumite für die Prüfungen vom 9. bis zum 1. Kyu.
Nach den Ferien, am 8. September beginnt wieder unser regulärer Trainingsbetrieb.
Wir wünschen euch erholsame und erlebnisreiche Ferien!
… lautet das Fazit vom Wochenende und ich meine damit, dass es mein persönliches Highlight von allen in fast 35 KARATE-Jahren besuchten Lehrgängen wurde. Vorneweg: JKD ist eine Stilrichtung für traditionelles KARATE im DKV, Gasshuku bezeichnet in Japan die Praxis des gemeinsamen Lernens. Eingeladen hatte der für alle Freunde des KARATE weltoffene Kampfkunstverein DOJO RONIN Schwerin e. V. Neben mir vom SKV Yamato waren auch die vier üblichen verdächtigen Bushidos mit DKV-Wurzeln aus Rostock (Michelle, Jörg, Ole und Robin) mit dabei und allesamt nicht einen Deut weniger begeistert.
Über 220 Karatekas reisten aus dem norddeutschen Raum in die Landeshauptstadt, um bei der ehemaligen Weltranglisten-Ersten und Gewinnerin mehrerer Premier-League-Wettkämpfe Emiri Iwamoto zu trainieren. Sie wurde zu dem dreitägigen Lehrgang zudem von weiteren hochkarätigen Referent:innen begleitet: Frank Herrmann (5. DAN – Bundesstilrichtungsreferent JKD), Christopher Krähnert (6. DAN – Landesstilrichtungsreferent JKD Berliner KV), Selin Isik (SC Banzai Berlin, Landestrainerin KUMITE Berliner KV), David Herms (4. DAN – Landestrainer KATA Berliner KV) und Helge Weiselowski (6. DAN KARATE, 2. DAN AIKIDO). Und nicht nur der Kreis der Refs war prominent, auch unter den Teilnehmenden fanden sich z. B. die Lück-Geschwister (Aidan, Andrew, Aaric und Alyssa – gerne mal den Link klicken und Motivation schöpfen) aus dem Bundeskader des DKV und Träger zahlreicher nationaler und internationaler Titel.
Das Angebot der Spezialisten war sehr vielfältig und die insgesamt 20 Einheiten wurden auf 3 Hallen verteilt. Ich selbst reihte mich zu allen KATA-Einheiten bei Sensei Iwamoto ein, deren Schwerpunkte neben dem KIHON die KATA GEKISAI DAI NI und CHATANYARA KUSHANKU waren. Zudem durfte ich am Samstagabend auch noch ein spontanes Zusatztraining für Wettkämpfer:innen besuchen und Sensei Iwamoto im 1 zu 1 eine meiner Wettkampf-KATA zur Korrektur und für wertvolle Tipps vorstellen – special moment…
Ich bedanke mich recht herzlich bei Tobias Grebe und seinem Team vom Kampfkunstverein DOJO Ronin e. V. für die tolle Organisation und die Gastfreundschaft! OSS!
… lud unser SKV Yamato in die Sporthalle des Bergener EMA-Gymnasiums ein und empfing ca. 70 Gleichgesinnte aus M-V. Das Angebot der Referenten wurde durch eine Dreiteilung der Halle aufgefächert und so konnte aus vielen verschiedensten Bereichen (siehe Link) ausgewählt werden. Nach einer gemeinsamen ersten Einheit zum KIHON rückten dann noch zwei DAN- sowie ca. 20 KYU-Prüfungen in den Focus des Geschehens. OSS! Wir gratulieren Ole Sandow zu einer sehr gelungenen Prüfung zum 3. DAN. Bei den Schülergraden waren insgesamt 16 Yamatos erfolgreich – auch ihnen sagen wir herzlichen Glückwunsch und weiter so! Ein Grill- und Kinoabend rundete den Samstag ab, bevor dann irgendwann spät (Nacht-)Ruhe einkehrte. Am Sonntag gab es nach einem gemeinsamen leckeren Frühstück noch weitere sehr unterschiedliche Trainingseinheiten, darunter auch Sound-KARATE und KATA-BUNKAI. Es war ein toller Lehrgang, ein lehrreiches und freundschaftliches Wiedersehen. Vielen Dank an das Orga-Team und an die Referenten Martino Fromm, Frank Nagel, Daniel Waterstradt, Ole Sandow, Andreas Röhl und Axel Kleinert, an die Helfer:innen um die Familien Stasiak, Adler und Pesl sowie auch an die Eltern für die vielen konditorischen Mitbringsl.
… lautete die Bilanz am Ende eines ereignisreichen Wettkampftages in Eckernförde, der Heimat des gastgebenden Karatevereins FUJI YAMA. Zu dessen 26. Auflage des Sprottenwettkampfes waren wir – ähnlich wie im letzten Jahr – mit 9 Aktiven und einem Tross von Trainern und Eltern angereist. Am Vorabend ließen wir es uns noch in einem Landgasthof kulinarisch gutgehen und rückten dann in die am schlesischen Schlei-Fjord wunderschön gelegene Jugendherberge Borgwedel ein. Man wird nicht abstreiten können, dass dort beim gemütlichen Zusammensein mit Blick aufs Wasser schon erste Ferienlager-Vibes aufkamen. Nach einer kurzen Nacht und einem in weiten Teilen gesunden Frühstück ging es dann zur nach WKF-Reglement präparierten Arena nach Eckernförde. Sophie und Karsten Schumacher hießen alle KARATEKA (ca. 500 Nennungen) und die zahlreichen Offiziellen und Kampfrichter:innen herzlich willkommen, bevor es dann auf 4 bzw. später auf 5 TATAMI zur Sache namens KATA und KUMITE ging.
Thea pfiff auf die Gesetze der Dramaturgie und legte gleich als erste unserer Starter:innen die Messlatte knapp unter die Hallendecke. Insgesamt 10 Mädchen aus dem norddeutschen Raum traten in der Kategorie U10 an. Als „Einstieg“ musste sich Thea gegen Tiva Z. aus Wankendorf beweisen. Mit einer tief und ausbalanciert stehenden KATA HEIAN SHODAN besiegte sie die Randkielerin und wiederholte diese gute Leistung auch gegen eine starke Konkurrentin vom ETV Hamburg, die zuvor schon 2 Kämpfe für sich entschieden hatte. Im Finale reichte es mit 1:4 Flaggen nicht ganz gegen eine akkurate HEIAN SANDAN einer Kämpferin von der Karateschule Shingi-Dojo. Aber die Freude über die Silbermedaille war riesengroß und wurde vor allem mit den Eltern und Schwester Iva geteilt. Super gemacht, Thea!
Parallel dazu ging dann auch Emil bei den Jungen U10 auf die blau-rote TATAMI und gewann im Starterfeld von 18 Nachwuchskampfsportlern prompt die Runde 1 gegen seinen Gegner aus Bremerhaven. In der zweiten Runde unterlag Emil dann seinem dänischen Konkurrenten von der Karate-Hochburg ITOSU-KAI KAIZEN, dem späteren Sieger der Altersklasse. Dadurch durfte sich Emil noch in der Trostrunde um die Bronzemedaille bewerben, siegte sogleich abermals und zog ins kleine Finale um den 3. Podestplatz ein. Dort wartete ein erfahrener Hamburger, der Emil an diesem Tage keine Chance ließ. Aber Platz 5 von 18 auf dem ersten größeren Wettkampf ist eine tolle Leistung! Auch bei ihm war die komplette Familie stolzer Gratulant Nummer 1. Glückwunsch Emil!
Helene und Meyla, nunmehr schon bei den U12ern, folgten dann wie 18 weitere Mädchen dem Aufruf der Hallensprecherin. Meyla bekam es mit der Lokalmatadorin zu tun. Die spätere Bronzemedaillen-Gewinnerin setzte sich mit ihrer PINAN-KATA hauchdünn mit 3:2 Flaggen gegen Meyla, die wie gewohnt mit sauberen Techniken aufwartete, durch. Super Meyla – nicht auszudenken, wenn eine Flagge ihre Farbe gewechselt hätte… Helene performte in Runde 1 gegen eine Hamburgerin und bekam als lupenreines Feedback gleich mal 5 Flaggen ihrer Farbe gezeigt. Bämm! Was für ein Auftakt. Gegen Nele L. vom SV Dätgen hatte sie dann aber knapp mit 2:3 das Nachsehen. Nele holte später Gold und Helene sagte Danke für den Einzug in die Trostrunde. Dort ließ sie sich nicht lange bitten und gewann sowohl gegen eine Dänin sowie auch gegen ein Mädchen vom Bredstedter TSV. Damit konnte sich Helene über eine Eintrittskarte zur Siegerehrung und die Bronzemedaille freuen. Beim KUMITE war Helene ungewohnt verhalten und unterlag einer Neumünsterin, die sich mit einer stabilen Portion Cleverness aufs Kontern versah, mit 1:4. Aber es war eine weitere gute Erfahrung auf großer Bühne. Glückwunsch Helene und unbedingt dranbleiben…! Stichwort Explosivkraft-Training…
Auch Ella startete furios in ihrer Kategorie U14 mit insgesamt 22 Mädels und gewann gegen Ida S. von Shinto Bargteheide und deren KATA BASSAI DAI. U14 bedeutet aber auch, dass dort schon sehr wettkampferfahrene Sportler:innen und zudem mit sehr hohen KATA aufwarten. PAPUREN & Co. (könnt ihr ja mal auf YT luschern) waren an und auf der Tagesordnung. Gegen Ria E. aus der Talenteschmiede SAIKO und deren KATA SEIENCHIN hatte Ella mit HEIAN GODAN nichts entgegenzusetzen. Dazu erscheint auch der berühmte nächste Schritt zu den Braungurt-KATA notwendig. Zu allem Unglück verletzte sich Ella auch noch bei einer Drehung und musste den KUMITE-Wettbewerb leider absagen. An dieser Stelle nochmals gute Besserung!
Als die Kategorie „U16 männlich“ aufgerufen wurde, setzten sich neben Dennis auch weitere 27 zum Teil international erfahrene Kämpfer in Bewegung. Dennis trug eine gute BASSAI-DAI vor und wurde mit 4:1 Kampfrichter-Stimmen gegen die JIIN seines Gegners von Rot-Weiß Moisling belohnt. Im Achtelfinale wartete der dänische Karateka Aleksander R., der nun seinerseits mit BASSAI-DAI vorlegte. Dagegen war Dennis HEIAN GODAN nicht präzise genug, aber Aleksander zog ins Finale gegen den uns schon mehrfach bekannten Seriensieger Maximilian Rädnitz aus Berlin, der die Konkurrenz dominierte und letztlich gewann, ein. Die Hoffnungsrunde brachte für Dennis dann nur noch Erfahrungspunkte. Beim KUMITE, die eigentliche Paradedisziplin von Dennis, unterlag er nach klarer 3:0 Führung dann doch noch unglücklich mit 3:4. Mit etwas mehr Erfahrung und Taktikschule sollte beim nächsten Mal sogar der Titel möglich sein. Über Bronze durfte sich Dennis dennoch freuen. Top, Großer! Im Sommerlager wird Schach gespielt und die Verbindung zum JIYU-KUMITE erläutert…
Ole hatte wenig Losglück, wobei die Konkurrenz durchweg durch bekannte Namen Stärke versprach. Gleich in Runde 1 geriet Ole an den späteren Sieger aus Hamburg, welcher im Finale sogar Niklas Scharfschwerdt von OKBA Wismar schlug, was für Branchenkenner einzuordnen sein dürfte. Zwar gab es damit den Einzug in die Hoffnungsrunde, aber auch dort prallte Oles SUPARINPEI gegen eine sehr gute UNSU aus dem Hause des MTSV Olympia Neumünster (ab). Im KUMITE starteten in der Gewichtsklasse bis 84 kg neben Ole noch zwei weitere Kämpfer im Modus Round-Robin (jeder-gegen-jeden). Zur ersten Begegnung wartete mit Sufi Ramadan von OKBA Wismar Oles mittlerweile wohl inoffizieller „Lieblingsgegner“. Es ging heiß her, knallte hier und da auch ganz ordentlich, zum Glück überdeckt Adrenalin den Großteil von Erstschmerzen. Am Ende stand es 8 zu 2 für den erfahrenen Wismaraner, der sodann auch den Harburger Tekin Üzüm schlug (7:2) und damit Gold holte. Im Kampf um Platz 2 zeigte Ole dann technisch und taktisch einen seiner besten Kämpfe und gewann das hitzige Match mit 4:3. Zum Adrenalinvorrat gesellten sich dann folglich noch wohltuende Endorphine. Ussaaa…
Johanna trug sich neben der Kategorie Ü30 auch bei den Seniorinnen Ü18 ein, wo eigentlich Melina für unseren SKV die Farben schwarz-rot und ihre gute Vorjahresleistung verteidigen sollte. Leider musste sie aber krankheitsbedingt zurückziehen. Gegen die 10 Damen war für Johanna trotz guter Leistung leider nichts zu holen. Der Gesamtsieg ging an ein uns bekanntes Gesicht aus Wismar – Zineb Bouharna. Bei den Ü30 konnte Johanna ebenfalls mit ihrer Leistung zufrieden sein, doch sahen die 5 Kampfrichter:innen die Gegnerin aus Bargteheide, die später Bronze holte, vorn. Beim KUMITE gab es eine verletzungsbedingte Absage, so dass Johanna und Tanja Hovemeyer vom Karate-Dojo IPPON Schleswig um das edelste Metall antraten. Tanja H. war sehr agil, beweglich und kontrollierte das Geschehen. Zwei ihrer JODAN-URA-MAWASHI konnte sie erfolgreich anbringen und dann sind 6 Punkte auf dem Konto schon ein satter Vorsprung. Johanna ging weiterhin beherzt zur Sache, erzielte auch noch eine Wertung, aber es blieb bei der schwer verdienten Silbermedaille und das eine oder andere notwendig gewordene Kühlakku.
Axel sah sich bei den Ü45 einer unerwartet großen (12 Starter) und prominenten Konkurrenz gegenüber. Weil die Berlin Open eine Woche zuvor abgesagt wurden, reisten auch einige bekannte Gesichter aus der Bundeshauptstadt an, vorneweg auch Seriensieger und amtierender Deutscher Vizemeister Boris Mahn. Er gewann bereits die Ü30 und sollte auch bei den Ü45 ungeschlagen und das Maß der Dinge bleiben. Komplettiert wurde das Starterfeld auch von 3 dänischen Karateka. In Runde 1 traf Axel sogleich auf den frisch gebackenen Landesmeister von Schleswig-Holstein Dirk Fiebelkorn und schied aus, nicht zuletzt auch weil seine KYAN NO CHINTO nicht perfekt gelang, was sie an diesem Tage aber für ein Weiterkommen mindestens hätte sein müssen. Es blieb bei einer weiteren sehr wertvollen Erfahrung und einem sportkameradschaftlichen Wiedersehen der Oldies – die sich klang- und würdevoll Masterclass nennen.
Ich hoffe, ihr Leseratten konntet euch mit diesem Resümee ein gutes Bild von unserem tollen Ausflug machen. Wir haben zur Auswertung und für Interessierte auch fast alle unsere Auftritte gefilmt sowie auch viele „Lehrvideos“ aufgenommen. Nur wer fragt, dem kann geholfen werden! (Quelle: kosmopolitische Weisheit) Wir bedanken uns beim FUJI-YAMA-Team um Sophie und Karsten Schumacher für die perfekte Wettkampforganisation sowie für die Unterstützung der mitereisten Eltern und Betreuer. Es war auch wieder ein gelungenes Teambuilding. @Wettkampf-Kader: nach den Ferien warten 5-7 nächste Gelegenheiten… OSS!
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