Mein FWD

Viele Jugendliche entscheiden sich nach der Schule für ein FWD im Sport und ich bin einer davon. Aber was ist ein FWD überhaupt? Und wie sieht mein FWD im Verein aus? Das möchte ich euch heute beschreiben.

FWD – Das ist eine Abkürzung für Freiwilligendienst. Im Sport ist das ein Jahr, in welchem man seinen Sportverein unterstützen kann. Allgemeine Aufgaben sind zum Beispiel Öffentlichkeitsarbeit, Übungsleitertätigkeit und Verwaltungsarbeit. Neben der Tätigkeit im Verein besucht man auch Seminare. Auf den Seminaren werden zum einen organisatorische Inhalte zum FWD besprochen und zum anderen findet in den Seminaren die Lizenzausbildung zum Übungsleiter C Breitensport (Profil: Kinder und Jugendliche) statt.  Wenn sich das interessant anhört und ihr noch nicht wisst, was ihr nach der Schule machen wollt, ist der Freiwilligendienst im Sport vielleicht eine gute Option für euch. Wenn ihr noch mehr über ein FWD im Sport erfahren wollt, dann schaut mal auf der Internetseite der Sportjugend Mecklenburg-Vorpommern vorbei.

Ich mache mein FWD in Form eines Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) bei der Sportjugend M-V. Meine Einsatzstelle ist der SKV Yamato, wo ich neben meiner Übungsleitertätigkeit auch einen Teil der Öffentlichkeitsarbeit übernehme. Dazu gehört die Pflege und Aktualisierung unserer Internetseiten und der Fernschule. Solltet ihr Ideen und Anregungen zum Thema Fernschule haben, schreibt mir diese gerne per Mail an ole.sandow@live.de. Die Fernschule bietet jetzt schon viele gute Lerninhalte, welche ihr für euer Training zusätzlich benutzen könnt. Schaut doch gerne mal wieder vorbei:
Hier geht es zu unserer Karate-Fernschule.

Bis jetzt ist das FSJ super und ich freue mich auf das vor mir liegenden Jahr in unserem Verein.

Das Sommerlager in Klaipeda

Hey Sportfreunde, 

ich hoffe ihr hattet einen guten Start ins zweite Halbjahr und konntet euch in den Ferien erholen. Es ist schon komisch wie schnell die Zeit vergeht. Das waren wieder sechs Wochen Ferien, das waren wieder zehn wunderschöne Tage in Thiessow und das waren wieder zehn abenteuerreiche Tage in Klaipeda. Viele von euch waren wieder im Sommerlager Thiessow mit dabei, aber von dem Sommerlager in Klaipeda haben die meisten noch nicht so viel gehört. Jährlich nach unserem Sommerlager in Thiessow macht sich eine kleine Gruppe des Karatelandesverbandes M-V auf den Weg nach Litauen, um auch dort an der Ostsee Ereignisreiche Tage zu vollbringen. 

Aber lasst uns doch am Anfang beginnen. Es ist das Jahr 1994 und unser Verein ist gerade mal vier Jahre alt. Auch Sommerlager werden schon zu dieser Zeit an den verschiedensten Orten in Mecklenburg – Vorpommern durchgeführt. Damals noch unter Federführung des SKV Yamato. Das Sommerlager im Jahr 1994 begründet, durch Vermittlung des zuständigen Landkreises, eine Partnerschaft, die noch viele Jahre anhalten sollte. Ein Internationaler Austausch, der in den vier Jahren Vereinsgeschichte so noch nie vorgekommen war. Etwas neues für alle Teilnehmer. Es ist nicht verwunderlich, dass eine gespannte Atmosphäre  im Sommerlager 1994 zu spüren ist, als die Gäste aus Litauen anreisen. Die litauischen Gäste kommen selbst aus dem Kampfsport. Ihre Kampfsportschule liegt in Klaipeda und heißt Jukado mokykla. Die gespannte Atmosphäre löst sich schnell durch den gemeinsamen Sport. Das gemeinsame Training bildet einen interessanten Austausch. Die deutschen Teilnehmer kommen durch das Jukado Training ganz schön ins Schwitzen. Am Ende des Sommerlagers ist es nicht anders als heute. Der Abschied fällt schwer und man blickt am Abreisetag in viele traurige Gesichter, die gerne noch ein paar Tage länger im Sommerlager geblieben wären. Aber genauso wie heute macht sich schnell die Vorfreude auf das nächste Jahr bemerkt. 

Seit 1994 besucht uns unser litauischer Partnerverein in unseren Sommerlagern. 28 Jahre besteht dieser Austausch, diese Partnerschaft, diese Freundschaft und hoffentlich auch noch viele weitere Jahre. Wer noch mehr über die Sportart unserer litauischen Freunde erfahren möchte, kommt über den folgenden Link zum passenden Beitrag. JUKADO

 

Es folgen noch ein paar Impressionen zum Sommerlager Klaipeda. 

 

Karatelehrgang mit Giuseppe Beghetto in Liegnitz

Am vergangenen Wochenende fand in Liegnitz (Polen) wieder ein Trainingslager mit Giuseppe Beghetto (8. Dan Karate) statt und wir waren dabei. Veranstaltet wurde das Trainingslager vom Karateverein Tora. Neben den vertrauten Shotokan Katas, war die Kata Chatanyara no Kushanku Lehrgangsinhalt. Schwitzen durften wir auch bei verschiedenen Kumite Übungen. Im gesamten ein sehr lehrreicher Kurztrip, der unsere Vorfreude auf das Training verstärkt hat. Wir freuen uns schon darauf wieder mit euch gemeinsam in der Halle zu stehen. Bis dahin wünschen wir noch eine schöne Rest Sommerpause.

 

 

Bildquellen: 

Quelle 1: https://m.facebook.com/jacek.rusek.9/posts/pcb.5091916454210489/?photo_id=5091915974210537&mds=%2Fphotos%2Fviewer%2F%3Fphotoset_token%3Dpcb.5091916454210489%26photo%3D5091915974210537%26profileid%3D0%26source%3D49%26__tn__%3DEHH-R%26cached_data%3Dfalse%26ftid%3D&mdp=1&mdf=1 (05.08.2022 / 16:34)

Quelle 2: https://m.facebook.com/jacek.rusek.9/posts/pcb.5093152620753539/?photo_id=5093151377420330&mds=%2Fphotos%2Fviewer%2F%3Fphotoset_token%3Dpcb.5093152620753539%26photo%3D5093151377420330%26profileid%3D0%26source%3D49%26__tn__%3DEHH-R%26cached_data%3Dfalse%26ftid%3D&mdp=1&mdf=1 (05.08.2022 / 16:31)

 

 

Gürtelprüfungen im Verein

Vergangene Woche fanden in den Trainingsgruppen Prohn, Binz und Bergen Gürtelprüfungen statt. Bevor es in die Sommerpause geht, nahmen viele Karateka unseres Vereins die Möglichkeit wahr, in der Prüfung ihr Können zu zeigen und im nächsten Schuljahr mit einem neuen Gürtel zu starten. Wir gratulieren allen Prüflingen zur bestanden Gürtelprüfung und wünschen euch viel Erfolg auf eurem weiteren Weg.

 

6. Kids-Camp in Waren-Müritz

Am vergangenen Wochenende fand das 6. Kids-Camp des Karatelandesverbandes Mecklenburg-Vorpommern statt. Gastgeber war dieses Jahr der SKV Zanshin Groß Gievitz in Waren an der Müritz. Bei verschiedenen Spielen konnten sich die Kids auspowern. Neben Spiel und Spaß lernten die Kinder auch andere Kampfkünste wie zum Beispiel Capoeira kennen. Eine ruhige Stunde bot das Karate-Quiz, bei welchem die Kids ihr Wissen testen konnten. Für Einblick und Erinnerung ist bereits ein Film in Arbeit, der bei Fertigstellung auf der Homepage veröffentlicht wird.

Wir bedanken uns bei dem SKV Zanshin, dem Gastgeber in Waren und dem Karatelandesverband M-V für die gute Organisation und Durchführung.  

 

© Fotos Karatelandesverband Mecklenburg-Vorpommern e.V.

 

Zur Entstehung des Karate

Bestimmt wisst ihr, dass Karate Do übersetzt „Der Weg der leeren Hand“ bedeutet. Dass Karate aus Japan kommt wisst ihr sicherlich auch und vielleicht habt ihr ja schon mal etwas über Funakoshi Gichin, welcher als Vater des modernen Karate gilt, gehört. Aber wisst, wie das Karate entstanden ist? Um diese Frage zu beantworten, müssen wir einen Zeitsprung machen, in eine Zeit die weit vor Funakoshi gewesen ist.

Wir beginnen im 15. Jahrhundert auf der Insel Okinawa. Okinawa ist eine Insel, die heute zu Japan zählt, jedoch damals mit der Ryu Kyu Inselgruppe ein eigenes Königreich bildete. Die Einwohner der Insel waren hauptsächlich Bauern und Fischer. Durch den ständigen Handel mit China kamen öfters chinesische Gesandte auf die Insel. Viele Gesandte waren in den chinesischen Kampfkünsten bewandert und lehrten ihre Kunst auf Okinawa. Die Kampfkunst, die auf Okinawa von den Gesandten gelehrt wurde, nannte man „Tode“ was so viel wie chinesische Hand bedeutet. Später wurde aus dem Tode dann Te, was ja bekanntlich Hand bedeutet. Vor das Te setzte man die Gegend, in welcher man die Kampfkunst erlernte. Die drei größten Gegenden auf Okinawa waren Shuri,Tomari und Naha. Lernte man also in Shuri so erlernte man die Kunst des Shuri-Te. Das Interesse am Okinawa-Te soll auch durch das Waffenverbot, welches König Sho Shin im 15. Jahrhundert erlassen haben soll, groß gewesen sein. Die Kampfkünstler auf Okinawa trainierten aber nicht nur mit der Hand, auch mit Waffen wie dem Langstock Bo (auch Kon genannt), der Sai, dem Tonfa und vielen weiteren Waffen wurde trainiert. Ein Stock wurde nun mal nicht als Waffe auf Okinawa gezählt und somit blieb er auch vom Waffengesetz verschont. Auch zu den anderen Waffen gibt es Geschichten, welche einige von euch durch unser Kidscamp und Thiessowanaka schon kennen (aber zu diesen Geschichten vielleicht in einem anderen Beitrag mehr).

An dieser Stelle ist es Zeit wieder einen Zeitsprung zu machen. Dieses Mal befinden wir uns im Jahr 1868. In dieser Zeit hat Okinawa eine Besetzung durch Japan und eine damit verbundene Schreckensherrschaft hinter sich. Ab dem Jahr 1868 ging es für die Kampfkünste auf Okinawa wieder Berg auf und viele Kampfkunstschulen wurden eröffnet. Außerdem wurde in diesem Jahr auf Okinawa einer der wichtigsten Karatekas geboren. Sein Name war Funakoshi Gichin und er erlernte das Shuri-Te unter seinen Meistern Itosu und Azato. Funakoshi war Lehrer auf Okinawa und gab öffentliche Kampfkunstvorführungen. Eines Tages im Jahr 1921 besuchte der japanische Kronprinz Hirohito eine dieser Vorführungen. Durch dessen Begeisterung wurde Funakoshi nach Tokio eingeladen. Er trat die Reise an und blieb dort den größten Teil seines Lebens. Funakoshi wollte das Okinawa-Te an die japanische Kultur anpassen und benannte viele Katas um. Und so kam es auch dazu, dass der Begriff Okinawa-Te durch den Begriff Karate Do ersetzt wurde.

Auch wenn das Karate, welches wir kennen aus Japan kommt, zeigt uns die Geschichte, dass der Ursprung doch in China liegt und dass die Insel Okinawa bei der Entwicklung des Karate eine sehr große Rolle spielt.

Quellen:

Thomas Heinze: Die Meister des Karate und Kobudo. Books on Demand GmbH Norderstedt, 2009,S.46 ff.

Joachim Grupp: Shotokan Karate Kata 1. Meyer & Meyer Verlag,4. Auflage, 2010, S.12 ff.

 

Der Meister im Schatten

Im Jahr 1827 wurde im Ryu Kyu Königreich, in einer Stadt zwischen Naha und Shuri ein Mann geboren, welcher die Geschichte des Karate noch weit beeinflussen sollte. Dieser Mann war der Sohn einer angesehenen Familie auf Okinawa. Seine Hobbys waren Bogenschießen, Reiten, Schwertkampf und Karate. Neben körperlicher Ertüchtigung beschäftigte er sich gerne mit chinesischer Literatur und Philosophie. Für seine Mitmenschen war er ein sehr angesehener Gelehrter und durfte später sogar am Hofe des Königs als Berater arbeiten.
Auch wenn die Schwertkunst seine wahre Leidenschaft war, ist er doch eher durch sein Karate bekannt geworden. Unter seinem Karate-Lehrer Matsumura Sokon erfuhr er eine gute Ausbildung. Das Training brachte nicht nur ein gutes Kampftraining mit sich, sondern auch eine Freundschaft, die er mit einem anderen Schüler einging. Dieser neue Freund hieß Itosu Anko.
Durch sein Schwertkampftraining entwickelte sich sein Karate jedoch in eine andere Richtung als Itosus Karate. Während Itosu durch Abhärtungstraining jeden noch so harten Schlag aushalten wollte, wollte unser Schwertkämpfer jedem Schlag ausweichen. Er meinte man solle sich seine Hände als Klingen denken und so auch die der Gegner.
Durch seine Beschäftigung mit Philosophie fanden auch immer mehr geistige Normen in sein Karatetraining Einzug. Jedoch soll er auch arrogant gewesen sein und sogar behauptet haben, dass ihn kein Mensch auf Okinawa in einem Kampf auf Leben und Tod besiegen könnte. Eines Tages soll Kanna Yorin, welcher selbst ein Schwertkämpfer war, ihn herausgefordert haben. Zur Kannas Überraschung erschien der Karateka ohne Waffe zum Duell. Trotz dieses Nachteils gewann der Karate-Meister und seine Behauptung sollte an diesem Tag unwiderlegt bleiben.
Schüler nahm er nur selten an und so kam es auch, dass er selbst seinen eigenen Sohn zu seinem guten Freund Itosu zum Trainieren schickte. Weil er seine Lehren nicht an viele Schüler weitergab, wurde er auch „Der Meister im Schatten“ genannt. Einer seiner seltenen Schüler war Funakoshi Gichin, welcher als Vater des Modernen Karate gilt. Durch den „Meister im Schatten“ lernte Funakoshi den geistigen Aspekt des Karatetraining kennen und übernahm viele Lehren in sein Karate Do wie zum Beispiel an den Niju Kun zusehen ist (aber das ist ein anderes Thema). Funakoshi bewunderte seinen Lehrmeister sehr und bezeichnet ihn als den wohl größten Karatemeister, den er je getroffen hat. Der Name dieses Meisters ist Azato Anko.

 

 

 

Dieser Name ist euch sicher durch die Kumite Kata Azato, welche in unserem Prüfungsprogramm zu finden ist, schon bekannt. Damit verweise ich gerne nochmal auf unsere Fernschule, die gegen Vergessen in der Ferienzeit hilft.

 

Quelle: Thomas Heinze: Die Meister des Karate und Kobudo. Books on Demand GmbH Norderstedt, 2009, S. 22 ff.

Giuseppe Beghetto

Hallo Sportfreunde,

ich möchte euch heute einen Karatemeister unserer Zeit vorstellen. Sein Name ist Giuseppe Beghetto und er kommt aus Italien. Sein Weg der Kampfkunst beginnt in den 1960er Jahren. Damals trainierte er in der Provinz von Vicenza Judo, denn Karate war zu dieser Zeit noch nicht so bekannt wie heute. 1966 begann er sein Karate-Training unter Meister Pietro Zaupa und später wurde er Schüler von Hiroshi Shirai, welcher ein angesehener Karatemeister aus Japan ist. Im alter von 19 Jahren erhielt er von Shirai den 1. Dan und viele weitere sollten folgen. Auch in der Wettkampfszene war Meister Beghetto sehr präsent und bestritt mehr als 400 Wettkämpfe und Veranstaltungen. Früher führte er viele Lehrgänge im Karatelandesverband M-V durch. Er gab sein Wissen an viele Trainer im Karatelandesverband M-V weiter. Ich habe euch mal ein paar Bilder aus dem Archiv rausgesucht…Na erkennt ihr ein paar Gesichter?

Heute hat Giueseppe Beghetto den 8. Dan und gilt als großer Karate-Experte, besonders im Bereich der Kampfkunstphilosophie. Ein paar Sportfreunde des Karatelandesverbandes M-V fahren heute noch zu Lehrgängen von Meister Beghetto in Polen. Auch davon habe ich Bilder rausgesucht 😊

 

Wer noch mehr über Giuseppe Beghetto wissen möchte:

Hier sind zwei Links über die ihr mehr erfahren könnt

 

Homepage von Martino Fromm:
https://www.martinofromm.de/html/giuseppe.html

 

Homepage von Shobukan (dem Karateclub von Giuseppe Beghetto):
http://www.shobukanclub.it/beghetto-giuseppe.html

 

Sanft mit leerer Hand

Hey, ich hoffe euch allen geht es gut und ich hoffe auch, dass wir bald wieder gemeinsam trainieren können. Heute möchte ich euch einen Kampfsportstil vorstellen. Es handelt sich um das JUKADO. Das JUKADO ist ein sehr vielfältiger Kampfsportstil. Wenn man das Wort in die drei Silben JU-KA-DO aufteilt, lassen sich schnell zwei andere Kampfsportarten finden. Habt ihr sie schon gefunden? JU steht natürlich für JUDO (der sanfte Weg) und mit der Silbe KA ist auch unser Karatesport vertreten. Wie in vielen anderen japanischen Kampfsportarten ist auch DO (der Weg) ein Teil dieses Stiles. Also ist JUKADO eine Mischung aus Judo und Karate. Um das ganze noch ein bisschen abzurunden wird im JUKADO auch Kickboxen geübt. Ein Vertreter des JUKADO ist Vereinsfreund Vitas Kondrotas, der einen Kampfsportverein in Klaipeda (Litauen) führt. Sportfreunde, die schon einmal mit im Sommerlager Klaipeda waren, hatten vielleicht schon die Gelegenheit ein Training unter ihm zu absolvieren. Dieses schweißtreibende Training beinhaltete ein intensives, auspowerndes Kickboxtraining und eine lehrreiche Reise in die Welt des Judo. Um euch noch einen besseren Eindruck von dieser interessanten Kampfsportart zugeben habe ich ein paar Bilder rausgesucht 😉 Bleibt Gesund!

Quellen:
http://jukadomokykla.lt/ – Unser litauischer Partnerverein