Einladung zur Jugendversammlung

Liebe Sportfreunde,

wir wünschen euch ein frohes neues Jahr und viel Erfolg bei euren Trainingsvorsätzen für das Jahr 2024. Ob Wettkampfvorbereitung oder die Prüfung zum nächsten Gürtel, das neue Jahr bietet eine breite Auswahl an Veranstaltung, um sich im Karatesport zu betätigen. Neben den üblichen Events soll es 2024 auch neue Events geben, aber lasst euch überraschen 🙂
Die erste Neuerung im Terminkalender äußert sich bereits im Februar. Unser Verein ist 2022 von der Sportjugend M-V als Kinder- und Jugendfreundlichster Sportverein ausgezeichnet worden. Nach diesem gemeinsamen Erfolg wollen wir unsere Jugendarbeit im Verein weiter ausbauen. Viele moderne Themen, wie Social Media, Nachhaltigkeit und Partizipation beschäftigen Sportvereine immer mehr. Darum wollen wir die Kinder (ab Schulalter), Jugendlichen (bis zum vollendeten 21. Lebensjahr) und Trainer, welche im Kinder und Jugendbereich tätig sind, zur ersten Jugendversammlung des SKV Yamato e.V. einladen. In dieser Versammlung reden wir über die obengenannten Themen und wählen die Jugendvertretung unseres Vereins. Nach der Versammlung laden wir noch zum gemeinsamen Kumite-Training ein. Also seid dabei, bringt euch ein und engagiert euch.

 Im Folgenden die Einladung:

Hiermit lädt der SKV Yamato e.V. gemäß §4 Absatz c) unserer Jugendordnung zur Jugendversammlung der Vereinsjugend ein.

Termin: 22. Februar 2024

Ort: Sporthalle der Förderschule, Störtebekerstr. 8a,
        18528 Bergen auf Rügen

Beginn: 19:15 Uhr

Vorläufige Tagesordnung:

  1. Begrüßung
  2. Feststellung der Beschlussfähigkeit
  3. Bericht des Jugendbeauftragten
  4. Anträge
    a) Antrag auf Änderung der Jugendordnung (Neufassung, Änderung der Stimmberechtigung)
  5. Wahl der Jugendvertretung
  6. Diskussion zum Thema Öffentlichkeitsarbeit im Verein

Zum Tagesordnungspunkt vier könnt ihr per Link die bisher gültige Jugendordnung und den neuen Entwurf der Jugendordnung einsehen.

Bitte gebt uns bis spätestens zum 16. Februar 2024 per Mail an ole.sandow@skv-yamato.de eine Rückmeldung über eure Teilnahme an unserer Jugendversammlung. Vorschläge und Anträge sind bis zum 12. Februar 2024 einzureichen.

10 Jahre Juniorteam M-V

Zu diesem Jubiläum veranstaltete die Sportjugend M-V das Junge Engagement Festival unter dem Motto „Juniorteams neu gründen“. Eingeladen waren die Juniorteams der Sportorganisationen in Mecklenburg-Vorpommern. Diese konnten sich auf dem Event vorstellen und mit anderen Juniorteamern in den Austausch gehen. Auch das Karate Juniorteam M-V und somit auch unsere Yamato-Jugend war vertreten. Auf dem „Marktplatz der Möglichkeiten“ konnten sich unsere drei Juniorteamer an verschiedenen Stationen über die Weiterentwicklung der Juniorteamarbeit informieren. Anschließend behandelten die Teilnehmer das Thema „Mentale Gesundheit“ im abendlichen Workshop. Eine Podiumsdiskussion gab unseren Junioren zum Abschluss einen Einblick in die Erfahrungen anderer Juniorteams. Im letzten Programmpunkt sorgte unser Juniorteam durch eine Runde Soundkarate für Bewegung. Wir bedanken uns bei der Sportjugend M-V für die Organisation und Durchführung dieser erfolgreichen Veranstaltung.

Wenn ihr euch jetzt fragt „Was ist ein Juniorteam überhaupt?“, dann schaut gerne mal auf der Seite des Karatelandesverbandes M-V vorbei. Dort ist das Konzept des Karate Juniorteams M-V nochmal erklärt. Solltet ihr zwischen 15 und 26 Jahren alt sein und Motivation haben unser Juniorteam zu unterstützen, zögert nicht euch zu melden 🙂

Hier gelangt ihr zu weiteren Informationen über das Karate Juniorteam M-V.

© Fotos: Sportjugend Mecklenburg-Vorpommern & Karatelandesverband Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Der Bushido-Cup 2023…

findet am Sonntag den 22. Oktober 2023 statt. Es ist nun schon die zehnte Auflage des Kampfsportturniers, welches jährlich in Rostock stattfindet. Dieses Jahr gibt es jedoch eine Änderung. Am Sonntag werden neben unseren Kumite-Sportlern auch die besten Katas gekürt. Eine Neuheit, die auch unsere Kata-Freunde für den Bushido-Cup begeistern soll. Über den folgenden Link gelangt ihr zur Ausschreibung unseres Partnervereins KV Bushido Rostock. Hier geht es zur Ausschreibung.

Ich hoffe ihr seid in den Ferien ein bisschen zum trainieren gekommen. Nutzt auf jeden Fall die letzten Trainingseinheiten vor dem Wettkampf zur intensiven Vorbereitung. Hajime!

© Bild: KV Bushido Rostock e. V.

Yoko Geri

Ins deutsche übersetzt bedeutet Yoko “seitwärts” und Keri wird in der japanischen Kampfkunst als Bezeichnung für Fußtritte benutzt. Der Yoko Geri ist also der Fußtritt zur Seite. Wie der Yoko Geri ausgeführt wird zeigt uns Steffen wieder in Form eines Comics. Die Technik startet aus Chudan Kamae. Im ersten Schritt wird das hintere Knie zur Brust gezogen. Nachdem das Knie angehoben ist, klappt das Knie um, so dass es mit dem Fuß auf einer Ebene ist. Danach erfolgt der Stoß. Bevor der Fuß abgesetzt wird, ist der Fuß und das Knie wieder zurückzuführen. Zum Ende setzt der Fuß, der getreten hat vorne ab. Endposition ist wie zum Beginn Chudan Kamae. Steffen zeigt das ganze von links nach rechts.

© Foto: Steffen Saldsieder

Anmeldung für das 7. Kidscamp

Hallo Sportfreunde, das Kidscamp findet wie angekündigt am 23. Juni und 24. Juni 2023 in Prohn statt. Ihr könnt euch ab sofort für das 7. Kidscamp anmelden. Die Anmeldung wird bis zum 09. Juni Offen sein. Ihr könnt die ausgefüllte Anmeldung eurem Trainer geben oder per Mail an fnagel@t-online.de schicken. Weitere Informationen entnehmt ihr bitte der Anmeldung. 

 

Hier geht es zur Anmeldung.

Mae Geri

Ins deutsche übersetzt bedeutet Mae “vor” und Keri wird in der japanischen Kampfkunst als Bezeichnung für Fußtritte benutzt. Der Mae Geri ist also der Fußtritt nach vorne. Wie der Mae Geri ausgeführt wird zeigt uns Steffen in Form eines Comics. Die Technik startet aus Chudan Kamae. Im ersten Schritt wird der vordere Fuß aufgedreht. Danach hebt man das hintere Knie zur Brust. Nachdem das Knie angehoben ist, erfolgt der Fußtritt. Bevor der Fuß abgesetzt wird, ist der Fuß wieder zurückzuführen. Zum Ende setzt der Fuß, der getreten hat vorne ab. Endposition ist wie zum Beginn Chudan Kamae.

© Foto: Steffen Saldsieder

Die Entstehung des Shotokan Karate

Wenn man sich mit der Geschichte des Karate befasst, kommt man an dem Namen Funakoshi Gichin nicht vorbei. Der Vater des modernen Karate wird er genannt und er ist der Begründer des berühmtesten Karatestils der Welt – dem Shotokan Karate. Aber lasst uns doch am Anfang beginnen. Am 10. November 1868 wird Funakoshi Gichin in Shuri, einer Stadt auf Okinawa, geboren. Er ist ein kleines, schmächtiges und schwaches Kind. Außerdem ist sein Körper sehr Krankheitsanfällig. Funakoshi möchte etwas dagegen tun und sich physisch fit halten. Im Alter von zehn Jahren beginnt er mit dem Karatetraining unter Anko Azato. Dieser ist ein angesehener Kampfkünstler, Schwertkämpfer und Gelehrter auf Okinawa. Bei Azato trainiert Funakoshi ehrgeizig und hart. Das Training besteht meistens aus Kata, aber viel Abwechslung ist von Azatos Training nicht zu erwarten, denn es ist üblich sich mit einer Kata mehrere Jahre auseinander zusetzten, bevor man die nächste erlernen darf, heutzutage gar nicht mehr vorstellbar. Funakoshi selbst berichtet, dass er allein um die drei Naihanchi (Tekki) Katas zu erlernen zehn Jahre gebraucht habe. Im Training von Azato kommt die Theorie nicht zu kurz und so wird Funakoshi auch mit dem geistigen Training der Kampfkunst vertraut gemacht. Zum Training lädt Azato seinen guten Freund Itosu Anko ein, welcher ebenfalls ein angesehener Kampfkunstmeister ist. Auch dieser unterrichtet Funakoshi im Karate. Itosus und Azatos Lehren unterscheiden sich grundlegend. Während Azato meint, man solle sich die Hände und Füße des Gegners als Klingen vorstellen, was zur Folge hätte, dass ein Treffer tödlich ausgehen kann, vertritt Itosu die Meinung, den Körper so zu trainieren, dass man jeden Schlag des Gegners einstecken könne. Durch diese zwei Grund auf verschiedenen Lehrmeinungen erfährt Funakoshi eine vielfältige Karateausbildung. 1888 erhält Funakoshi eine Lehrbefähigung als Hilfslehrer an einer Grundschule in Shuri. Er heiratet eine Frau namens Gosei und gemeinsam gründen sie eine Familie mit vermutlich sechs Kindern (so genau weiß man das leider nicht). Im Jahr 1891 wird der junge Karateka zum Hauptschullehrer befördert und nach Naha, welches ebenfalls eine Stadt auf Okinawa ist, versetzt. In dieser Zeit hält er weiterhin Kontakt mit seinen zwei Lehrmeistern. Zusätzlich lernt er in Naha weitere Karatemeister kennen, von denen er lernen kann. Gemeinsam mit seinem Meister Itosu veranstaltet Funakoshi öffentliche Karatevorstellungen. Diese führen dazu, dass Karate in das Schulsystem von Okinawa integriert wird. Dazu entwickelt Itosu die sogenannten Pinan-Katas, welche Anfängern einen leichteren Einstieg in die Kampfkunst ermöglichen soll. Am 6. März 1921 besucht der japanische Kronprinz Hirohito die Insel Okinawa. Bei einem seiner Zwischenstopps wird er auf eine von Funakoshis Karatevorführungen aufmerksam. Für Funakoshi ist es die Vorstellung, welche sein Leben verändern sollte. Der japanische Prinz ist durch die Vorführung sehr beeindruckt und lädt Funakoshi nach Tokio ein, um das Karate dort vorzustellen.

Funakoshi akzeptiert und reist 1922 nach Japan. Eigentlich wollte er nach seinen Vorstellungen wieder nach Okinawa zurückreisen, jedoch lernt er in Tokio einen Freund kennen, welcher ihm zum Bleiben überredet. Dieser neue Freund heißt Jigoru Kano. Kano ist selbst Kampfkünstler und trainiert Jiu Jitsu und er ist dabei seine ganz eigene Kampfsportart zu begründen. Er nennt diese Judo. Jigoru Kano ist es auch, der das Dan/Kyu-System entwickelt und somit die noch heute verwendeten farbigen Gürtel einführt. Da Funakoshi zum Anfang wenig Schüler findet geht er an die Universität, um Studenten für seine Kampfkunst zu begeistern. Der Plan geht auf und bald wollen sehr viele Japaner Funakoshis Karate erlernen. Für so viele Schüler muss ein neues Lehrsystem her. Techniken brauchen Namen und Katas müssen für die Masse vereinfacht werden, denn während viele Schüler auf Okinawa mehr als zehn Jahre bei einem Meister trainierten, haben die Studenten meistens nur drei bis fünf Jahre Zeit, um Karate zu lernen. Durch den aufsteigenden Nationalismus gibt Funakoshi den Katas japanische Namen, so wird zum Beispiel aus Pinan – Heian, was mit Ruhe und Frieden übersetzt werden kann. Poetische Namen erdenken kann Funakoshi recht gut, da er sich neben dem Karate auch mit der Dichtkunst auseinandersetzt. Sein Künstlername lautet Shoto, was so viel wie Pinienrauschen bedeutet. In Funakoshis Dojos wird nicht nur der Körper, sondern auch der Geist trainiert. Karate ist nicht nur ein Kampfsport, es ist ein Weg. Das moderne Karate Do (der Weg der leeren Hand) ist geboren. Die Schüler trainieren unter Funakoshi viel Kata. Nachdem viele junge Schüle die Dojos verlassen, da sie sich nicht mit anderen im Kampf vergleichen können, nimmt Funakoshi mehrere Partnerübungsformen in das Training mit auf. Das ist der Anfang des heutigen Sport-Kumite. Einige Schüler unterrichtet Funakoshi bei sich zuhause. Zu seinen ehren hängen seine Schüler ein Schild vor das Dojo, auf welchem SHOTOKAN steht. KAN bedeutet Haus und Shoto ist wie erwähnt der Künstlername von Funakoshi. SHOTOKAN übersetzt heißt also Haus des Shoto. Funakoshi Gichin verbringt sein ganzes restliches Leben in Japan. Mit Anfang Achtzig legt er seine Lehrtätigkeit nieder, da er mit dem weiterentwickelten Karate seiner Schüler, nicht mehr mithalten kann. Tiefe Stellungen und Hohe Fußtritte kennzeichnen nun das Shotokan Karate. Immer mehr entwickelt sich das moderne Karate zum Wettkampfsport, bis es 2020 sogar olympisch wird. Der Begründer des Shotokan Karate, der Vater des modernen Karate erlebt dies nicht mehr mit. Funakoshi Gichin stirbt im Jahr 1957. Er hinterlässt die Kampfkunst, die wir heute trainieren und lieben. Das Symbol des Shotokan Karate ist übrigens ein Tiger…kommt mir irgendwie bekannt vor.

 

© Foto: SKV Yamato e.V.

 

 

 

Quellen: 

Thomas Heinze: Die Meister des Karate und Kobudo. Books on Demand GmbH Norderstedt, 2009,S.46 ff.

T. Okazaki-Dr. med. M.V. Stricevic: Modernes Karate Das große Standardwerk. Random House GmbH München, 2003,S.11 ff.

Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Sh%C5%8Dt%C5%8Dkan [09.04.2023 / 22:41]

Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=qUFcCyfV-h8 [08.04.2023 / 14:12]

Save the date – Das 7. Kidscamp in Prohn vom 23. Juni – 24. Juni 2023

Am 23. Juni ist es wieder so weit. Unser Kidscamp geht in die 7. Runde, das bedeutet zwei Tage voller Bewegung, Spiel und Spaß. Viele von euch können sich sicher an die vergangenen Kidscamps in Rostock, Waren und Bergen erinnern. Dieses Jahr findet das Kidscamp das erste Mal in Prohn statt. Neben dem gemeinschaftlichen ausprobieren anderer Kampfsportarten stehen verschiedene Spiele, die Übernachtung in der Halle mit Kinoabend und unser Grillabend auf dem Plan. Also haltet euch den 23. Juni und den 24. Juni frei und seit mit dabei. Wir freuen uns auf euch.

Um das warten zu erleichtern, schaut euch gerne nochmal das von Axel erstellte Video zum 6. Kidscamp an.

 

© Musik: siehe Videobeschreibung auf YouTube
© Film: AOS Entertainment
© Film- und Bildmaterial: Karatelandesverband M-V

Frühjahrsturnier 2023 in Waren/Müritz

Unser Partnerverein SKV Zanshin Groß Gievietz e.V. lädt am 25. März 2023 zum Frühjahrsturnier nach Waren/Müritz ein. Die Teilnehmer können sich in den Kategorien Parkour, Kata, Kata-Team und Kumite vergleichen. Bitte haltet den Meldetermin 28. Februar 2023 unbedingt ein, damit wir insbesondere die Mitfahrgelegenheiten planen können. Weitere Informationen könnt ihr der Anmeldung entnehmen.

Hier geht es zur Anmeldung.

Kata Team
Kata-Team beim Frühlingsturnier 2022
© SKV Yamato e.V.